Studie an der TU Graz belegt:"Grünes Gold" aus der Steiermark beitet wirksamen Schutz vor Herz- Und Kreislauferkrankungen.
TU Graz liefert den Beweis. Kein anderes nicht raffiniertes Speiseöl - auch Olivenöl nicht - bietet einen derart großen Schutz vor gefährlichen Abbauprodukten im Körper.
Seit zwei Jahren läuft das vom Land Steiermark geförderte Forschungprojekt im Grazer Institut für Biochemie. "Die Ergebnisse sind schlichtweg sensationell", jubelt Institutsleiter Albin Hermetter.
Kürbiskernöl hat eine hohe Schutzwirkung vor aggressiven Sauerstoffverbindungen, den so genannten freien Radikalen, im Körper. Dadurch kann eine vorbeugende Wirkung gegen Herz- und Kreislauferkrankungen erreicht werden.
Die wichtigste Erkenntnis: Kürbiskernöl ist reich an Antioxidantien (Radikalfängern), die vorbeugend gegen Arteriosklerose (Gefäßverengung) und Alterungsprozesse wirken.
Grund für diese positive Wirkung scheint das steirische Herstellungsverfahren zu sein. Kürbiskernöl wird nicht nachbehandelt, enthält keine Zusatzstoffe, wird frisch gepresst und bleibt naturbelassen, womit sich enorme Exportchancen ergeben.
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Kürbiskernöl ist reich an Vitaminen, wie
A, B1, B2, B6, C, D und E. Vor allem der hohe Anteil an Vitamin
E bekämpft und verhindert entzündliche Prozesse im Organismus.
Ebenso tragen die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen
und Phosphor, sowie die Spurenelemente Selen und Zink zur Stärkung
der Immunkraft bei.
Im Kernöl sind über 80 % ungesättigte Fettsäuren
wie Linol und Ölsäuren enthalten jedoch kein Cholesterin.
Die Hauptwirkstoffe sind das Sitosterin, Phytosterole im besonderen
die Delta-7-Sterole und Phyto-Östrogene.
Schon die alten Indianer verwendeten bei Schwellungen, Fleischwunden
und Entzündungen einen Brei aus Maiskörnern und Kürbisfleisch.
Im Mittelalter legte man bei Geschwüren und Geschwülsten
rohes Kürbisfleisch auf. In der Volksmedizin der Ost- und
Weststeiermark hieß es schon immer "Kürbiskernessen"
hilft bei Prostataleiden.
Auch für die Schönheitspflege werden Kerne und Öl
in Form von Cremen, Masken und Bädern eingesetzt. Jeder,
der schon einmal beim "Auspatzln" mit dem Kürbispatz
in Berührung gekommen ist weiß, dass danach die Hände
samtig weich werden.
Und was das Kürbiskernöl so begehrt macht: Zum besonderen
Geschmack gibt es "Nebenwirkungen", die angeblich weit
über eine belebende Wirkung hinausgehen ...