Die Kerne werden
in den ersten Maitagen in Furchenzeilen gesetzt und mit Erde angehäufelt.
Nach ein bis zwei Wochen schauen die zweiblättrigen Pflänzchen
aus der Erde und nun beginnt das Hacken.
Noch bevor das
Netzwerk des Kürbiskrautes und die Blüten kommen, muss
nochmals wegen des Unkrautes gehackt oder wie wir sagen "geheindelt"
werden. Anfang Juli sieht man die gelb leuchtenden Kürbisblüten,
die in der Gourmetküche gern gesehen sind. Aber nur die "Dodlblia"
Blüten mit mangelnder Potenz, werden verwendet, denn die anderen
braucht man zur Pflanzenbestäubung.
Die gelbgrünen
riesigen "Kürbisplutzer" liegen zwei Monate nach
der Blüte, Mitte bis Ende September auf den Feldern. Wenn der
Stengel dürr ist, ist die Zeit der Ernte gekommen.
Der Kürbis
ist eine Pflanze die sehr umweltschonend, mit geringstem Energieaufwand
(Anbau) und unter Einsatz von sehr geringen Mengen an Handelsdünger
angebaut werden kann. Unser Anbau erfolgt nach dem EU-Projekt "Integrierte
Produktion" (Gemüsebau), unter streng kontrollierten Auflagen
(Bodenproben, Aufzeichnungen, kein chemischer Pflanzenschutz, geringe
Handelsdüngergaben).
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